Hochwasserschutzprojekt

2018 wurde mit dem Hochwasserschutz in Tribuswinkel ein großes und wichtiges Projekt fertig gestellt. Das Millionen-Projekt wurde in drei Bauphasen realisiert und wurde bereits im Jahr davor in Betrieb genommen. Bei einer ersten großen Übung mit den AnrainerInnen und der Freiwilligen Feuerwehr Tribuswinkel haben wir das Projekt offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Einsatzkräfte proben für den Ernstfall

„Ende September hat die FF Tribuswinkel ihre erste große Hochwasserschutz-Übung durchgeführt“, erzählt Bgm. Andreas Babler. Zur Übung eingeladen waren auch die AnrainerInnen der an der Schwechat gelegenen Häuser in Tribuswinkel. Viele Interessierte waren gekommen, um sich über die neue Schutzanlage zu informieren und für den Ernstfall gerüstet zu sein. „Ziel der Übung war, herauszufinden wie lange es im Ernstfall dauert den Hochwasserschutz aufzubauen. Auch für die Feuerwehr war der Übungstag wertvoll: sie wurden für den Hochwasserschutz technisch ausgerüstet und ausgebildet und müssen die mobilen Elemente in regelmäßigen Abständen probeweise auf- und abgebauen. Dies wird von der FF Tribuswinkel nun einmal jährlich geprobt. Wichtig ist es, das Hochwasser-Szenario einmal gemeinsam durchzuspielen, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt. Vielen Dank an alle, die sich an der Übung beteiligt haben.“

Sicherheit und Schutz

Hochwasser haben in früheren Zeiten in Traiskirchen immer wieder schwere Schäden verursacht. Im Jahr 1997 kam es zu zahlreichen Niederschlägen, die vor allem in den Stadtteilen Traiskirchen, Tribuswinkel und Wienersdorf für schwere Folgeschäden sorgten. Mit dem neuen Hochwasserschutz soll dies in Zukunft vermieden werden. „Die Sicherheit der Menschen und der Schutz ihres Hab und Guts stehen an erster Stelle, deswegen war es unumgänglich, dieses wichtige Projekt umzusetzen. Gut das wir ihn haben. Dennoch hoffe ich, dass die Kapazitätsgrenzen des Hochwasserschutzes niemals erreicht werden und aus der Übung Ernst wird“, so Stadtchef Andreas Babler.