Stadtgemeinde Traiskirchen

KULTUR:TAG 2025 in Traiskirchen – Ein Fest für die Sinne

KULTUR:TAG 2025 in Traiskirchen – Ein Fest für die Sinne

Am 9. November stand ganz Traiskirchen wieder im Zeichen von Kunst und Kultur. Beim diesjährigen KULTUR:TAG verwandelten 16 Acts an 11 Standorten die Stadt in eine große Bühne – mit Ausstellungen, Musik, Workshops und spannenden Begegnungen.

Von Kunstworkshops für Kinder im KinderAbenteuerLabor KALO!, über Führungen im Museum Traiskirchen und interessanten Einblicken in die Geschichte der Doblhoffs durch den Verein Pro Tribus, bis hin zu Malereien von Annelotte Kager im Schloss Tribuswinkel – das Programm bot für jede Altersgruppe etwas. Auch das Kunsthaus „Immerland“ von Thomas Zinnbauer stand wieder für Besuche offen.

 

KULTUR:TAG 2025

Großes Publikumsinteresse
Besonders gut besucht waren die Musical Matinee und die Präsentationen von Pro Tribus im Schloss Tribuswinkel. Auch im Verein ZiMT fand der „1. Musiksalon“ großen Anklang. Über den ganzen Tag verteilt luden kreative Workshops Jung und Alt ein, selbst aktiv zu werden – ob bei digitaler Kunst am iPad oder „Kunstbaby” im KALO!, beim Verein Herzensmensch oder im Atelier von Gabi Jeitschko. Am Nachmittag öffnete das Jugendzentrum KOMET seine Türen, ab 16 Uhr gab es Livemusik von „Teschek“ und „Gen X-Tended“ im Leo Fuhrmann-Saal Tribuswinkel und „PauT“ im s’Schneckal am Hauptplatz.

Dank an alle Mitwirkenden!

Stadtrat Robert Eichinger zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt und bedankte sich bei allen Künstler:innen, Kunstschaffenden, Vereinen und städtischen Organisationen: „Ohne deren Engagement würde es den KULTUR:TAG in dieser Form nicht geben.“

Am KULTUR:TAG 2025 zeigte sich Traiskirchen einmal mehr als eine Stadt voller Kultur, Kreativität und Gemeinschaft.

Die Geschichtegruppe von Pro Tribus hat wieder ganze Arbeit geleistet!
In ungezählten Stunden durchforsteten sie ein Jahr lang Archive, stöberten in Datenbanken, suchten nach geeigneten Fotos, tüftelten an Formulierungen und rekonstruierten mit künstlicher Intelligenz sogar den Innenhof des Schlosses Tribuswinkel, wie er zur Zeit der Doblhoffs ausgesehen haben mag.

Zur Führung durch die Ausstellung war der Turmsaal um 15 Uhr zum Bersten voll. Vorsorglich hatte man diesmal noch mehr Bänke als 2024 aufgestellt, doch selbst diese reichten für die mehr als 80 Zuhörer nicht aus und es mussten viele stehen. Dies tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch. Sachkundig präsentierten die Referenten anhand von großformatigen Schautafeln dem interessierten Publikum, wie das Schloss und der Park um 1900 aussahen, wie man zu dieser Zeit wirtschaftete und lebte und welche Rolle Rudolf Doblhoff und seine Frau dabei einnahmen.

Im Anschluss an die Präsentation gab es regen Gedankenaustausch, während stetig neue Besucher in den Turmsaal strömten. Da die Präsentation wegen des komplexen Themas heuer etwas textlastig ausfiel, wurde eine Broschüre angeboten. Auch unser liebevoll gestaltetes Museum war rege frequentiert, ein Video mit Fotos aus der Doblhoffzeit undBilder von Lotte Kagergab es als Draufgabe im 2. Stock.

Museum Traiskirchen - „Lost places der Arbeit“

Im Museum führte Arch. Siegfried Loos durch die "lost places" des Kammgarnareals. Seinem Ruf als "der mit den Gebäuden spricht" wurde er wieder einmal gerecht. Interessante Details wurden erläutert. Auch Kulturstadtrat Robert Eichinger schloss sich den vielen Besucher:innen (manche kamen sogar aus dem Waldviertel) an.

Musiksalon im Verein ZiMT – Leidenschaft für zeitgenössische Klänge

Beim Musiksalon des Vereins ZiMT präsentierten Musikerinnen und Musiker ihre Eigenkompositionen und begeisterten mit neuen Klängen und individuellen Ausdrucksformen. Auch ein klassisches Violinstück bereicherte das Programm.

Ein besonderes Highlight bildete das Werk „Labyrinth“ von Hubert Maria Siman: Drei Metronome, Percussion, Gong, Xylophon und Klangschale erzeugten eine spannungsvolle Dynamik, die das Publikum in ihren Bann zog.

Der nächste Musiksalon findet im Frühjahr 2026 statt.

Auch am Kulturtag fanden wieder einige „Immerlandler“ den Weg ins Kunsthaus Immerland von Thomas Zinnbauer.

Thomas Zinnbauer, Schöpfer einer phantastischen Traumwelt, überraschte mit mehreren seiner neuesten Werke und zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung.

Im Atelier Sonnendrache von Gabi Jeitschko wurden entspannende Maltechniken angeboten. Die Teilnehmerinnen lernten, wie man durch eine strukturierte Methode – das Ziehen von Spiralen um das Wort „Atem“ – langsam Zugang zur eigenen Kreativität sowie zur Freude am Entdecken neuer Formen, Farben und Bewegungen findet.

Dabei entstanden viele schöne Ideen, und es stellte sich eine Atmosphäre von Ruhe und Heiterkeit ein.

Die nächste Gelegenheit, das Atelier zu besuchen und selbst kreativ zu werden, bietet sich am Samstag, 14. November, beim Adventkalender-Workshop.
Informationen zu den regelmäßig stattfindenden „Begegnungen mit dem Sonnendrachen“ finden Sie auf der Homepage www.sonnendrache.at oder im Veranstaltungskalender der Gemeindepost.

Kunstausstellung beim Verein Herzensmensch
Ein herzliches Dankeschön an alle Besucher:innen sowie an alle Künstleri:nnen, die diesen Tag bereichert haben – und nicht zuletzt an die Stadtgemeinde Traiskirchen und Rob Eichinger, die dieses Ereignis nun bereits zum dritten Mal in Folge möglich gemacht haben.

Neue Projekte stehen schon in den Startlöchern – lasst euch überraschen!

So viel sei verraten: Die Galerie Kanal39 wird ab 2026 wieder regelmäßig für Kunstgenuss sorgen. Den Auftakt bildet bereits am 17. Jänner die Vernissage „ErotikArt – das Heilige und das Nackte“.

Fotoeindrücke

KULTUR:TAG 2024

Den Auftakt machte ein Frühschoppen im Stadtsaal, bei dem die Stadtkapelle Traiskirchen den Tag musikalisch eröffnete. Die Blaskapelle sorgte mit ihren Klängen für eine fröhliche Stimmung und begrüßte die ersten Besucherinnen und Besucher. Das Programm war vielfältig und bot Kultur für alle Altersgruppen. Sowohl Einheimische als auch Gäste konnten den ganzen Tag über Kunst und Kreativität genießen.

Es gab Ausstellungen, die die Werke regionaler Künstlerinnen und Künstler zeigten, eine Finissage, Führungen, die Einblicke in die Entstehung der Kunstwerke und Geschichte gaben, und Workshops, bei denen die Besucher selbst aktiv werden konnten. Das Symposium des Museum Traiskirchen war besonders gut besucht.

In der ganzen Stadt wurden die Angebote gut angenommen. In den Ateliers und Werkstätten gab es reges Treiben, und die Teilnehmenden tauschten sich mit Künstlerinnen und Künstlern über deren Arbeit aus. Die offenen Ateliers ermöglichten es, den kreativen Prozess direkt mitzuerleben. Viele Besucherinnen und Besucher waren neugierig auf die verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen, die sie dort entdecken konnten.

Ein besonderes Highlight des KULTUR:TAGes 2024 war die Möglichkeit, die Künstlerinnen und Künstler persönlich kennenzulernen. Viele nutzten die Gelegenheit, um mehr über deren Inspirationen und Arbeitsweisen zu erfahren. Egal welche Kunst- oder Kulturform – Traiskirchen präsentierte sich offen und vielfältig.

Die Workshops, die über den Tag verteilt stattfanden, luden Jung und Alt ein, selbst kreativ zu werden. Die Möglichkeit, eigene Werke zu schaffen, kreativ zu sein,  oder sich inspirieren zu lassen, machte den Tag zu einem besonderen Erlebnis.

Insgesamt war der KULTUR:TAG 2024 in Traiskirchen ein gelungener Tag. Die verschiedenen Kulturangebote wurden gut genutzt, und die Atmosphäre in der Stadt war geprägt von Kreativität und Austausch. Dieser Tag zeigte, wie lebendig und vielfältig die Kulturszene in Traiskirchen ist – und dass Kunst und Kultur die Menschen auf besondere Weise zusammenbringen können.

Gemeinderat Robert Eichinger zeigte sich beeindruckt von der Vielfältigkeit der Angebote und möchte seinen Dank an alle Künstlerinnen und Künstler, Kunstschaffende und privaten wie auch den städtischen Kulturorganisationen richten. Ohne deren Angebot würde es den KULTUR:TAG nicht geben.