Die Geschichtegruppe von Pro Tribus hat wieder ganze Arbeit geleistet!
In ungezählten Stunden durchforsteten sie ein Jahr lang Archive, stöberten in Datenbanken, suchten nach geeigneten Fotos, tüftelten an Formulierungen und rekonstruierten mit künstlicher Intelligenz sogar den Innenhof des Schlosses Tribuswinkel, wie er zur Zeit der Doblhoffs ausgesehen haben mag.
Zur Führung durch die Ausstellung war der Turmsaal um 15 Uhr zum Bersten voll. Vorsorglich hatte man diesmal noch mehr Bänke als 2024 aufgestellt, doch selbst diese reichten für die mehr als 80 Zuhörer nicht aus und es mussten viele stehen. Dies tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch. Sachkundig präsentierten die Referenten anhand von großformatigen Schautafeln dem interessierten Publikum, wie das Schloss und der Park um 1900 aussahen, wie man zu dieser Zeit wirtschaftete und lebte und welche Rolle Rudolf Doblhoff und seine Frau dabei einnahmen.
Im Anschluss an die Präsentation gab es regen Gedankenaustausch, während stetig neue Besucher in den Turmsaal strömten. Da die Präsentation wegen des komplexen Themas heuer etwas textlastig ausfiel, wurde eine Broschüre angeboten. Auch unser liebevoll gestaltetes Museum war rege frequentiert, ein Video mit Fotos aus der Doblhoffzeit undBilder von Lotte Kagergab es als Draufgabe im 2. Stock.