Stadtgemeinde Traiskirchen

Bürgermeisterin, Vizebürgermeister und Stadtamtsdirektor

Die neue Stadtspitze stellt sich vor

Die neue Stadtspitze stellt sich vor
© Vizebürgermeister Clemens Zinnbauer, Bürgermeisterin Sabrina Divoky, Stadtamtsdirektor Markus Tod

Mit frischem Elan und viel Engagement haben die neuen Amtsspitzen von Traiskirchen ihre Arbeit aufgenommen. Bürgermeisterin Sabrina Divoky, Vizebürgermeister Clemens Zinnbauer und Stadtamtsdirektor Markus Tod vereinen ihre individuellen Stärken, um die Lebensqualität in unserer Stadt weiter auszubauen und ein Traiskirchen zu gestalten, in dem sich jede/r wohlfühlt. In ihren persönlichen Vorstellungsbeiträgen sprechen sie über ihre Wurzeln, beruflichen Erfahrungen und ihre Ziele für Traiskirchen – ein Ort, der sowohl Tradition als auch Innovation lebt und den Zusammenhalt seiner Gemeinschaft schätzt.

Interview mit Bürgermeisterin Sabrina Divoky

Gemeindepost: Frau Bürgermeisterin, Sie sind vor fast 20 Jahren aus Wien nach Traiskirchen gezogen. Was hat Ihnen dabei geholfen, hier so schnell heimisch zu werden?
Bürgermeisterin Sabrina Divoky: Wie viele andere auch, bin ich damals mit meinem Mann nach Traiskirchen gezogen und habe hier von Beginn an Freundschaften geschlossen. Die Menschen hier haben mich wirklich mit offenen Armen aufgenommen, und ich war beeindruckt von der herzlichen und lebendigen Gemeinschaft. Traiskirchen hat einfach diese ganz besondere Mischung aus traditionellem Charme und modernem Lebensgefühl, hier möchte man einfach sein, hier fühlt man sich wohl. Hier kennt man sich, man unterstützt sich gegenseitig, und das Gemeinschaftsgefühl ist wirklich spürbar. So wurde Traiskirchen sehr schnell viel mehr als nur mein Wohnort – es wurde mein Zuhause. Ich habe sogar meine Eltern von der Lebensqualität und dem Ge­meinschaftsgefühl hier begeistern können, sodass auch sie vor einigen Jahren von Amstetten nach Traiskirchen gezogen sind.­­

­Gemeindepost: Sie haben Ihre berufliche Laufbahn beim Kuratorium für Verkehrssicherheit in Wien gestartet. Wie hat diese Erfahrung Ihre Arbeit geprägt?
Bürgermeisterin Sabrina Divoky: Die Jahre beim Kuratorium für Verkehrssicherheit haben mich sehr geprägt. Dort war ich für Unfallprävention in den Bereichen Verkehr, Freizeit und Haushalt verantwortlich. Das Motto war dabei immer: „Nicht nur reden, sondern handeln!“ Das hat mir beigebracht, zielstrebig, strukturiert und durchsetzungsfähig zu arbeiten – Eigenschaften, die mir auch heute noch zugutekommen. Nach der Geburt meines zweiten Sohnes habe ich diesen Job zwar aufgegeben, aber das Verantwortungsbewusstsein und die Werte dieser Zeit begleiten mich weiterhin.

Gemeindepost: Sie sind 2016 zur Stadtverwaltung gekommen und haben im Lauf der Jahre immer mehr Verantwortung übernommen. Was waren die wichtigsten Stationen in dieser Zeit?
Bürgermeisterin Sabrina Divoky: Angefangen habe ich in den Bereichen Wohnen, Soziales und Kindergärten, und 2022 habe ich dann die Leitung des Bereichs Elementarpädagogik und Schulen übernommen. Ein besonderes Herzensprojekt war die Etablierung der „Volxküche“. Als Projektleiterin war ich für alles verantwortlich – von der Konzeption über die EU-weite Ausschreibung der Lieferanten bis zur Planung der Lieferwege. Es war ein intensiver Prozess – in den ersten Wochen war ich selbst vor Ort, habe mitgeholfen, wenn es Engpässe gab, und dabei oft selbst angepackt. Heute ist die „Volxküche“ ein wichtiger Bestandteil für unser Zusammenleben. Das zu sehen, erfüllt mich mit Freude und Stolz.

Gemeindepost: Ihr Engagement beschränkt sich ja nicht nur auf die Stadtverwaltung, sondern auch auf ehrenamtliche Tätigkeiten. Können Sie uns mehr darüber erzählen?
Bürgermeisterin Sabrina Divoky: Ja, das Ehrenamt ist mir sehr wichtig. Ich bin seit Jahren bei den Kinderfreuden aktiv, helfe immer wieder beim Ehrenamtsteam mit, das sich um ältere Mitbürger:innen kümmert und das Aktiv Café organisiert. Zudem bin ich als stolze „Löwenmama“ bei den Lions engagiert und unterstütze unsere Teams nicht nur durch Anfeuern, sondern auch hinter den Kulissen. Mein jüngster Sohn ist bei der Feuerwehrjugend Möllersdorf – es ist uns als Familie einfach ein Anliegen, aktiv an der Gemeinschaft in Traiskirchen mitzuwirken und das Leben hier mitzugestalten.

Gemeindepost: Sie sind seit 2019 im Gemeinderat und als Ausschussvorsitzende tätig. Was konnten Sie dort konkret bewirken?
Bürgermeisterin Sabrina Divoky:
Mein Schwerpunkt lag vor allem im Kinderbereich. Dort haben wir vieles verändert, seien es die vielen neuen Kinderveranstaltungen oder die neue Spielplatzgestaltung, das Babypaket oder die Lebensbäume. Mein Ziel ist es, die Stadt für alle Altersklassen so zu gestalten, dass sie die besten Voraussetzungen bietet, um sich wohlzufühlen und weiterzuentwickeln. Nun als Bürgermeisterin möchte ich diese Vision noch umfassender umsetzen: Traiskirchen soll ein Ort sein, an dem wir alle gemeinsam wachsen können. Das bedeutet, Räume und Angebote weiter auszubauen/zu schaffen, die für jede Lebensphase etwas bieten und das Zusammenleben stärken.

Gemeindepost: Ihr Vorgänger Andreas Babler hat viele neue Projekte auf den Weg gebracht. Welche dieser Projekte möchten Sie fortführen oder weiterentwickeln?
Bürgermeisterin Sabrina Divoky: Andreas Babler hat in den letzten Jahren sehr viel für Traiskirchen bewegt, wie etwa die umfangreichen Projekte zur Senior:innenarbeit, die vielen neuen Veranstaltungen oder die ökologischen Initiativen, die weit über die Stadt hinaus bekannt wurden. Das KALO!, das „Bau des Jahres“ wurde, zeigt, wie viel Innovationskraft in unserer Stadt steckt. Diese Projekte sind große Meilensteine, und darauf will ich aufbauen und weitere Akzente setzen.

Gemeindepost: Was dürfen die Traiskirchner:innen in Zukunft von Ihnen erwarten?
Bürgermeisterin Sabrina Divoky:
Mir ist es wichtig, dass Traiskirchen ein lebendiger Ort bleibt, der sich ständig weiterentwickelt – ein Raum, in dem neue Ideen wachsen können. Ich habe ein starkes Team, das mich dabei voll unterstützt. Die Verwaltung unter der Leitung unseres neuen Stadtamtsdirektors Markus Tod leistet hier hervorragende Arbeit und bildet das Rückgrat für viele Projekte. Gemeinsam mit ihm und unserem neuen Vizebürgermeister Clemens Zinnbauer können wir die positive Entwicklung Traiskirchens gezielt weiterführen.

Gemeindepost: Worauf freuen Sie sich in den nächsten Wochen?
Bürgermeisterin Sabrina Divoky:
In den kommenden Wochen werde ich viele Traiskirchner:innen persönlich treffen und freue mich darauf, ihre Anliegen direkt zu hören. Gemeinsam mit meinem Team werden wir Lösungen entwickeln, die wirklich etwas bewegen. Ich freue mich sehr auf diese Zusammenarbeit und bin überzeugt, dass wir gemeinsam eine spannende und erfolgreiche Zeit für Traiskirchen gestalten werden!

Gemeindepost: Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg für die neuen Aufgaben!

Vizebürgermeister Clemens Zinnbauer stellt sich vor

Ein Brief an alle Traiskirchner Bürger:innen

Mit großer Freude und Respekt stelle ich mich Ihnen als neuer Vizebürgermeister von Traiskirchen vor. Ich bin Clemens Zinnbauer, 35 Jahre alt, verheiratet, stolzer Stiefvater zweier Töchter und gebürtiger Traiskirchner.
Politik bedeutet für mich, allen Menschen gleiche Rechte und Zugänge zu ermöglichen. In meiner neuen Rolle möchte ich dieses Engagement für unsere Stadt unter dem Motto „niemanden zurücklassen“ weitertragen und vertiefen. Soziale Gerechtigkeit ist eine Grundsäule unserer Gesellschaft. Gemeinsam mit unserer neuen Bürgermeisterin Sabrina Divoky kann ich auf einem strukturierten, finanziell stabilen Fundament aufbauen, um Traiskirchen noch lebenswerter zu gestalten. Mir ist der direkte Austausch mit Ihnen besonders wichtig, und ich freue mich auf Ihre Ideen und Anregungen. Zögern Sie nicht, sich an mich zu wenden – nur im Dialog können wir die Bedürfnisse unserer Stadt verstehen und darauf eingehen.

Besonders verbunden fühle ich mich der Freiwilligen Feuerwehr Traiskirchen Stadt, der ich seit 1999 angehöre. Beruflich habe ich mich vom Werkzeugbautechniker und Betriebsfeuerwehrmann bis zum Vertriebsleiter weiterentwickelt und bin heute Geschäftsführer eines führenden österreichischen Fensterherstellers mit über 100 Mitarbeiter:innen und Umsatzverantwortung im zweistelligen Millionenbereich. Diese Erfahrung in Führung und wirtschaftlichen Gegebenheiten helfen mir, die Anliegen der Menschen in Traiskirchen noch besser zu verstehen und umzusetzen.

Seit meiner Jugend bin ich politisch engagiert und seit 2015 im Gemeinderat für die SPÖ. Als Stadtrat für Bildung, schulische Betreuung, Ausbildung und Wirtschaft seit 2020 konnte ich in der Digitalisierung der Schulen viel bewegen: freies WLAN in allen fünf Schulen, moderne Beamer statt alter Overheadprojektoren und verschiedene Förderprogramme für Schüler:innen. Förderanträge finden Sie jederzeit auf unserer Website der Stadt.

Im Wirtschaftsbereich ist es uns gelungen, die Traiskirchner Wirtschaft auch in der herausfordernden Zeit der Lockdowns aktiv zu unterstützen. Ganz gleich, ob mit der Gutscheinaktion „Traiskirchner 30er Zone“, der „Wir sind Traiskirchen“-App oder mit unseren Neubau- und Sanierungsprojekten.

Ich möchte meine Zeilen an Sie nicht nur zur Vorstellung meiner Person, sondern auch ganz besonders und bewusst nützen, um unseren Vorgängern, Andreas Babler und Franz Gartner, ein herzliches Danke zu sagen. Für die hervorragende Vorarbeit und all das, was unser Team so besonders macht – die gegenseitige Unterstützung und das Vertrauen, jederzeit füreinander da zu sein – ein großes Dankeschön! Abschließend lade ich Sie herzlich ein, den gemeinsamen Weg für ein starkes, geeintes Traiskirchen mitzugehen. Gemeinsam erreichen wir alles – gemeinsam sind wir Traiskirchen.

Herzlichst,

Ihr Clemens Zinnbauer
Vizebürgermeister

Neuer Stadtamtsdirektor stellt sich vor

offizieller Amtsantritt mit 1. Dezember 2024

Es ist mir eine große Freude und Ehre, mich Ihnen als neuen Stadtamtsdirektor vorstellen zu dürfen. Mein Name ist Markus Tod, und ich habe in den letzten Jahren als Leiter des Bürgermeisteramts umfangreiche Erfahrungen in der Stadtverwaltung sammeln dürfen. Außerdem bin ich seit 2014 auch als politischer Mandatar der Stadt aktiv: Seit 2014 gehöre ich dem Gemeinderat an, seit 2020 bin ich Stadtrat für Digitalisierung und Wohnbau.

Seit 2012 bin ich in der Stadtverwaltung der Stadtgemeinde Traiskirchen tätig: Begonnen habe ich in der Stabsstelle für Medien und IT, seit 2014 leite ich das Bürgermeister:innenamt. Vor meiner Tätigkeit in der Gemeindeverwaltung war ich knapp 20 Jahre beim Österreichischen Bundesheer aktiv. Dort war ich als Zugskommandant tätig und arbeitete in multinationalen Stäben im Auslandseinsatz. In meiner Zeit beim Heer war ich auch Ausbilder für Berufssoldaten, unter anderem für Liaison and Observation Teams. Dabei geht es um die Stärkung von Kommunikations- und Vermittlungsfähigkeiten, strategisches Denken sowie das Verhandeln und Koordinieren zwischen verschiedenen Akteuren, aber auch um die strukturierte Planung und Umsetzung von Aufgaben unter Druck. All diese Kompetenzen fließen seit 2014 in meine Aufgaben als Leiter des Bürgermeister:innenamtes ein und unterstützen mich dabei, Verwaltungsprozesse effektiv zu gestalten, Konflikte zu lösen, den Austausch zwischen Politik, Verwaltung und Bürger:innen zu stärken und Entscheidungen effizient und korrekt umzusetzen.

Um meinen umfassenden Aufgaben in der Stadtverwaltung gerecht zu werden, habe ich bereits die Dienstrechtsprüfung erfolgreich abgelegt. Diese legte den Grundstein für meine Qualifikation als Führungskraft im Gemeindedienst, mit Schwerpunkten in Verfassungs- und Gemeindeorganisationsrecht, Haushalts- und Vergaberecht sowie Buchführung und Dienstrecht. Um mein Wissen weiter zu vertiefen, absolvierte ich zudem ab 2020 das berufsbegleitende zertifizierte Programm „Verwaltungsmanager:in (Public Management)“ an der Universität Krems, das Inhalte wie öffentliche Verwaltung, strategische Planung und Organisationsentwicklung, Prozess- und Qualitätsmanagement, Personalmanagement und kommunales Finanzwesen behandelte. Weitere Fortbildungen in Controlling, dem internen Kontrollsystem sowie in Datenschutz und Informationssicherheit (DSGVO und NIS2) runden meine Ausbildung ab.

In meiner bisherigen Tätigkeit habe ich eng mit meinem Vorgänger, HR Mag. Dr. Klebl, zusammengearbeitet und bin mit den vielen Aufgaben des Stadtamtsdirektors vertraut. Aus gesundheitlichen Gründen wird Dr. Klebl sein Amt nun früher als vorgesehen übergeben. Der Prozess für eine geordnete Übergabe war schon lange geplant, und wir haben uns in den letzten Monaten eng abgestimmt, sodass die Aufgaben Schritt für Schritt an mich übertragen wurden. Diese enge und strukturierte Zusammenarbeit ist unerlässlich, um die umfangreichen Agenden reibungslos fortzuführen.

Meine Bewerbung als Stadtamtsdirektor wurde vom Gemeinderat einstimmig angenommen, und ich freue mich sehr, am 1. Dezember diese verantwortungsvolle Position übernehmen zu dürfen. Mit meiner Bewerbung habe ich mein politisches Mandat als Stadtrat niedergelegt, um meiner neuen Rolle als oberster leitender Bediensteter der Stadtgemeinde Traiskirchen gerecht zu werden.

In meiner neuen Funktion möchte ich die Stadtverwaltung dabei unterstützen, Traiskirchen als moderne und sozial gerechte Stadt zu gestalten, die sowohl Traditionen bewahrt als auch Innovationen fördert. Mein persönliches Leitbild in der Führung ist geprägt durch Werte wie Wertschätzung, Professionalität im Umgang mit Ressourcen, Förderung der Mitarbeitenden sowie Offenheit gegenüber Innovationen und nachhaltiger Entwicklung. Durch einen offenen Dialog mit Ihnen möchte ich sicherstellen, dass Ihre Anliegen Gehör finden und gemeinsam Lösungen entwickelt werden, die den Bedürfnissen unserer Stadt gerecht werden. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und lade Sie herzlich ein, bei Fragen oder Anliegen jederzeit auf mich zuzukommen. Lassen Sie uns Traiskirchen gemeinsam zu einem noch lebenswerteren Ort gestalten!

Herzlichst,

Markus Tod
designierter Stadtamtsdirektor