Die tierischstenen Gemeindebediensteten blicken auf ein Jahr arbeit zurück

Ein Jahr Beweidungsprojekt und ein großes Dankeschön

© Gerald Wolfauer

Bereits nach diesem einen Jahr haben die Wiesenflächen schon sichtbar begonnen sich zu verändern. Stark wachsende Pflanzen wurden zurückgedrängt, andere und oft seltenere Pflanzen wurden von den Vierbeinern stehengelassen. Und das noch dazu nicht überall gleich, sondern auf – zumindest für uns – ganz zufällige Weise. Damit schaffen unsere Helfer genau jenes Mosaik von unterschiedlichen Strukturen, die über Jahrhunderte die vom Menschen bewirtschafteten Wiesen- und Weidenflächen ausgemacht haben. Strukturen, an die sich Pflanzen und Tiere über diese lange Zeit optimal angepasst haben und die daher unverzichtbar für den Erhalt der Vielfalt sind.

Kulturlandschaft fördert Artenvielfalt

„Unser Ziel ist es, diese alte Kulturlandschaft, die den grundlegenden Faktor für die hohe Artenvielfalt in Mitteleuropa darstellte, so gut wie möglich wieder auferstehen zu lassen“, so Bürgermeister Andreas Babler. „Denn nur so können wir schon verlorene Tier- und Pflanzenarten, wie zum Beispiel verschiedene Schmetterlinge oder Eidechsen, wieder in unsere Stadt locken.“ Bürgermeister Andreas Babler ist davon überzeugt, dass „wir mit unserem Beweidungsprojekt einen ersten, aber sehr wichtigen Schritt gesetzt haben, um die Artenvielfalt zu verbessern. Es wird aber noch ein paar Jahre brauchen, bis sich alles eingespielt hat und sich die neu gepflegten Wiesenflächen stabilisieren.“

Großes Dankeschön für Geduld und Tierliebe

„Auf diesem Wege möchte ich allen, die dieses Projekt ermöglicht haben, meinen ganz großen Dank aussprechen. Vor allem auch den vielen Menschen, die unserem Projekt sehr viel Geduld entgegengebracht und noch mehr die Tiere so positiv in unseren Grünflächen aufgenommen haben. Das ist keine Selbstverständlichkeit! Umso mehr freut es mich, dass wir nun mit dieser Ihrer Unterstützung zuversichtlich in ein neues Projektjahr starten können und weiter aktiv die Vielfalt unserer Natur fördern und unterstützen dürfen“, bedankt sich Stadtchef Andi Babler für den Zuspruch und die großartige Unterstützung von vielen Seiten.