1991 kam Velaj als Emigrant nach Österreich – zuerst nach Traiskirchen, dann in ein kleines Gasthaus namens “Kreuztanne” in den Bergen von St. Anton/Jeßnitz (NÖ)
Vom Tellerwäscher zum Botschafter
Er arbeitete als Tellerwäscher und Fabriksarbeiter in Gaming. Mit Beharrlichkeit und klarer Vision erreichte er schließlich die internationale Bühne von Kunst, Kultur und europäischer Literatur. Er studierte an der Universität für angewandte Kunst in Wien und wurde in seinem künstlerischen Werdegang maßgeblich von Hermann Nitsch geprägt, den er als seinen Mentor betrachtet. Unter dessen Einfluss entwickelte Velaj einen sehr persönlichen Stil, der das Expressive mit tiefen existenziellen Themen verbindet.
