Überwältigendes Interesse am 19. Jänner
Am zweiten Termin zeigte sich der Himmel von seiner besten Seite. Jupiter präsentierte sich klar und beeindruckend, gemeinsam mit seinen vier größten Monden – von insgesamt mittlerweile 97 bekannten Trabanten. Mehr als hundert Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, dieses seltene Schauspiel live zu erleben.
Der große Andrang übertraf alle Erwartungen und machte einmal mehr deutlich, wie stark das Interesse an Astronomie und Himmelsbeobachtung in der Region ist. Aufgrund des begrenzten Platzes in der Kuppel verteilten sich viele Gäste auf die Terrasse, wo sie die Zeit mit Erklärungen, Gesprächen und Vorfreude auf den Blick durchs Teleskop verbrachten.
Engagement trotz eisiger Bedingungen
Eisige Temperaturen und ein leichter Wind forderten sowohl Gäste als auch das Team der Sternwarte. Zusätzlich machte ein Defekt am vorgesehenen Mobilteleskop improvisiertes Arbeiten notwendig. Dank des großen Einsatzes der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten dennoch Beobachtungen mit dem Kuppelteleskop sowie einem manuell bedienten Kleinteleskop auf der Terrasse angeboten werden.
Ehrenamt mit Leidenschaft – und Blick nach vorn
Die Franz Kroller-Sternwarte wird vollständig ehrenamtlich betrieben. Mit viel Hingabe, Fachwissen und Begeisterung investieren die Mitarbeiter:innen ihre Freizeit, um Astronomie für alle erlebbar zu machen. Der enorme Zuspruch an diesem Abend ist Bestätigung und Motivation zugleich.
Und gute Nachrichten gibt es für alle, die diesmal keinen Platz gefunden haben: Erde und Jupiter entfernen sich nur langsam voneinander. Auch in den kommenden Wochen bleibt der Gasriese ein lohnendes Beobachtungsziel – der Anblick ist weiterhin beeindruckend.
"Besuchen Sie uns bei einer der nächsten Führungen. Der Himmel hat noch viele Geschichten zu erzählen – und wir freuen uns darauf, sie gemeinsam mit Ihnen zu entdecken", so Ing. Christoph Ledinger & das Team der Franz Kroller-Sternwarte.