Stadtgemeinde Traiskirchen

Großer Besucherandrang bei den Themenführungen der Franz Kroller-Sternwarte

Jupiter begeistert die Massen

Jupiter begeistert die Massen

Ein Planet im Rampenlicht
Anlässlich der Jupiteropposition lud die Franz Kroller-Sternwarte am 12. und 19. Jänner auf das Dach der Stadtsäle ein. Nur wenige Tage zuvor war der größte Planet unseres Sonnensystems der Erde besonders nahegekommen – eine ideale Gelegenheit, ihn eindrucksvoll am Nachthimmel zu beobachten.

Der erste Termin stand wetterbedingt unter keinem guten Stern: Grauer Himmel und Schneefall machten eine Beobachtung unmöglich. Doch die Astronomie ist geduldig – und wurde eine Woche später reich belohnt.

Überwältigendes Interesse am 19. Jänner

Am zweiten Termin zeigte sich der Himmel von seiner besten Seite. Jupiter präsentierte sich klar und beeindruckend, gemeinsam mit seinen vier größten Monden – von insgesamt mittlerweile 97 bekannten Trabanten. Mehr als hundert Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, dieses seltene Schauspiel live zu erleben.

Der große Andrang übertraf alle Erwartungen und machte einmal mehr deutlich, wie stark das Interesse an Astronomie und Himmelsbeobachtung in der Region ist. Aufgrund des begrenzten Platzes in der Kuppel verteilten sich viele Gäste auf die Terrasse, wo sie die Zeit mit Erklärungen, Gesprächen und Vorfreude auf den Blick durchs Teleskop verbrachten.

Engagement trotz eisiger Bedingungen

Eisige Temperaturen und ein leichter Wind forderten sowohl Gäste als auch das Team der Sternwarte. Zusätzlich machte ein Defekt am vorgesehenen Mobilteleskop improvisiertes Arbeiten notwendig. Dank des großen Einsatzes der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten dennoch Beobachtungen mit dem Kuppelteleskop sowie einem manuell bedienten Kleinteleskop auf der Terrasse angeboten werden.

Ehrenamt mit Leidenschaft – und Blick nach vorn

Die Franz Kroller-Sternwarte wird vollständig ehrenamtlich betrieben. Mit viel Hingabe, Fachwissen und Begeisterung investieren die Mitarbeiter:innen ihre Freizeit, um Astronomie für alle erlebbar zu machen. Der enorme Zuspruch an diesem Abend ist Bestätigung und Motivation zugleich.

Und gute Nachrichten gibt es für alle, die diesmal keinen Platz gefunden haben: Erde und Jupiter entfernen sich nur langsam voneinander. Auch in den kommenden Wochen bleibt der Gasriese ein lohnendes Beobachtungsziel – der Anblick ist weiterhin beeindruckend.

"Besuchen Sie uns bei einer der nächsten Führungen. Der Himmel hat noch viele Geschichten zu erzählen – und wir freuen uns darauf, sie gemeinsam mit Ihnen zu entdecken", so Ing. Christoph Ledinger & das Team der Franz Kroller-Sternwarte.