„Die Stadt modernisiert die öffentliche Beleuchtung und rüstet auf energieeffiziente LED-Technologie um“, freut sich Bgm. Andreas Babler. Aufgrund der Höhe des Auftragswertes muss die Umrüstung öffentlich ausgeschrieben werden. „Gemäß Bundesvergabegesetz wurde aufgrund der Grobkostenschätzung ein Verhandlungsverfahren mit vorheriger Bekanntmachung an alle Parteien und unter Einbeziehung eines Verfahrensanwalts gewählt.“

Einsparung von ca. 400.000 Euro an Stromkosten & 305 Tonnen CO2 pro Jahr
„Die Bilanz für die erwartbaren Einsparungen und Umweltvorteile können sich sehen lassen“, ist STRin DIin Sandra Akranidis-Knotzer überzeugt. „Der bisherige Stromverbrauch von 1.252.000 kWh pro Jahr wird auf 237.000 kWh reduziert. Dadurch sinken die jährlichen Stromkosten von 530.000 Euro auf 99.500 Euro. Das Einsparungspotential liegt jährlich bei etwa 400.000 Euro bei den Stromkosten und rund 1.015.000 kWh beim Strom. Diese Einsparung entspricht einer Reduktion von etwa 305 Tonnen CO2 pro Jahr. Zusätzlich profitieren wir von einer längeren Lebensdauer der Beleuchtung und reduzierten Wartungskosten.“
Klimafitter Parkplatz fürs Stadtzentrum
„Der bestehende Parkplatz in der Bräuhausgasse, gleich hinter der Akradia und dem Bildungszentrum, wird nicht nur saniert, sondern auch als Leuchtturmprojekt für ökologische Innovationen dienen“, kündigt Stadtchef Babler ein weiteres Großprojekt an. „Mit der Verwendung von linearen Rasengittersteinen und dem Schwammstadt-Prinzip wird dieses Projekt als erstes seiner Art in der Stadt – und vermutlich im Bezirk – umgesetzt. Das Schwammstadt-Prinzip fördert das Überleben von Stadtbäumen im Straßenraum durch ein innovatives System, das die gesunde Entwicklung großkroniger Bäume in befestigten Flächen ermöglicht und unterirdischen Retentionsraum für Niederschlagswasser schafft. Dies entlastet das Kanalsystem und versorgt die Bäume auch in Trockenperioden“. STRin DIin Akranidis-Knotzer ergänzt: „Außerdem wird der Geh- und Radweg entlang des gesamten Akradiawegs verlängert und als gesicherter Gehweg vom Parkplatz zur Arkadia geführt.“
Sichere und ökologisch gestaltete Fuß- und Radwege in Tribuswinkel
Tribuswinkel wird verkehrssicherer: Ziel ist die Gestaltung des Fuß- und Radverkehrs entlang des Velo 9 und der Sängerhofgasse sowie die Umsetzung des Zebrastreifens vor dem Kindergarten Badener Straße. Die Projekte sollen unter ökologischem Augenmerk gestaltet werden, bestehender Grünraum erhalten bleiben und Flächenversiegelung minimiert werden. Auch hier steckt jede Menge Vorarbeit drinnen, wie Bgm. Babler erklärt: „Auf Basis entsprechender Beschlüsse wurde nach einer Planungsphase eine Machbarkeitsstudie in Form einer Entwurfsplanung inklusive einer Kostenschätzung durchgeführt und im nächsten Schritt die Planungsphase mit Ausführungsplanung und Ausschreibung beauftragt. Die Ausschreibung ist nun abgeschlossen, der Bestbieter kann nach dem Beschluss des Gemeinderats Ende Juni 2024 mit der Durchführung beauftragt werden.“
Anbindung zum Eurovelo 9, dem Wiener Neustädter Kanal Radweg
Beim Rad- und Fußweg wird die bisher fehlende Erschließung für die Anrainer:innen der Bahnzeile südlich des Bahnhofs Tribuswinkel behoben. „Bisher war die Zufahrt nur über ein Fremdgrundstück möglich, nun wird diese über eine öffentliche Verkehrsfläche geschaffen. Zudem wird der Geh- und Radweg an den Eurovelo 9, den Radweg entlang des Wiener Neustädter Kanals, angeschlossen. Die nicht ausgebaute Sängerhofgasse wird mit klimafitten Pflanzen neu begrünt, Bäume gepflanzt und es wird ein sicherer Geh- und Radweg entstehen“, so Babler. „Außerdem wird ein Schutzweg beim Kindergarten Badener Straße gebaut, um eine sichere Straßenüberquerung zu gewährleisten.“
Traiskirchen macht sich klimafit
„Diese Projekte unterstreichen das Engagement der Stadt für eine nachhaltige und umweltfreundliche Zukunft. Mit diesen Maßnahmen wird nicht nur die Infrastruktur verbessert, sondern auch ein bedeutender Beitrag zum Klimaschutz geleistet“, resümieren Babler und Akranidis-Knotzer.

